Gutes Leben leicht gemacht
25.12.2025, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ein Artikel in der FAZ schildert den anfänglichen Optimismus rund um „Nudging“ – kleine Anstöße zu besseren Entscheidungen – und warum diese Hoffnung inzwischen deutlich gedämpfter ist. Große Studien und praktische Erfahrungen zeigen, dass viele Nudges nur geringe oder keine nachhaltigen Effekte haben, weil Menschen häufig bewusst andere Prioritäten setzen, als Politik oder Experten annehmen. Ein im Artikel erwähnter Beitrag von Axel Ockenfels und Koautoren unterstreicht, dass auch die Gestalter von Nudges systematisch unterschätzen, wie unterschiedlich Ziele und Bedürfnisse in der Bevölkerung sind.
Warum Moral beim Klimaschutz das Gegenteil erzeugt
02.12.2025, Rheinische Post
2019 appellierte Greta Thunberg an die Politik für besseren Klimaschutz. Die Meinungsforschung zeigt jedoch, dass in den letzten Jahren die Unterstützung für Klimapolitik gesunken ist und Skepsis immer lauter wird. Durch moralische Appelle lässt sich dem Problem jedoch nicht entgegentreten. Es sei ein fundamental etisches und nicht auf individueller Ebene lösbar, so Prof. Axel Ockenfels; er nennt es den „Wasserbetteffekt“: Achtet die eine auf ihren ökologischen Fußabdruck, verschiebt sich die Belastung für das Klima lediglich. Prof. Ockenfels argumentiert, dass wirksame Lösungen nur auf gegenseitiger Verlässlichkeit und globalen Ansätzen basieren können, wie z. B. ein Mindestpreis auf CO2- Emissionen.
Europe slowly says goodbye to coal: A paradoxical effect?
09.11.2025, Financial World
In Europa wird immer weniger Kohle zur Energiegewinnung verbrannt. Im Jahr 2024 reduzierte sich der Verbrauch in der EU und im Vereinigten Königreich um 23%. In vielen europäischen Nationen wird Strom zunehmend aus erneuerbaren Quellen gewonnen, was erwarten lässt, dass sich der Abwärtstrend fortsetzt. Weltweit ist das jedoch nicht der Fall. In den USA und China wird beispielsweise weiterhin in den Ausbau beziehungsweise die Modernisierung von Kohlekraftwerken investiert. Zudem könnten Professor Ockenfels zufolge die nationalen Schritte zur Reduktion des Verbrauchs in Europa den Anreiz für andere Länder verringern, sich diesen Schritten anzuschließen.
Europa verabschiedet sich langsam von Kohle: Warum das mehr Schaden als Nutzen bringen könnte
08.11.2025, tPortal
In Europa nimmt die Nutzung von Kohle für die Stromerzeugung deutlich ab. 2024 sank der Verbrauch in der EU und im Vereinigten Königreich um rund ein Viertel, da immer mehr Energie aus Wind, Sonne und Wasser gewonnen wird. Dieser Wandel dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Auf globaler Ebene zeigt sich jedoch ein gegenteiliger Trend: Länder wie China und die USA setzen weiterhin stark auf Kohlekraft und investieren sogar in deren Modernisierung. Fachleute wie Ottmar Edenhofer und Axel Ockenfels warnen, dass Europas Alleingang unbeabsichtigte Folgen haben könnte – etwa sinkende Weltmarktpreise für fossile Brennstoffe, die den Einsatz von Kohle in anderen Regionen noch attraktiver machen. Damit könnte der europäische Kohleausstieg zwar symbolisch wichtig sein, aber weltweit nur begrenzte Wirkung entfalten.
Kohle ohne Ende – Europa steht mit seinem Klimakurs allein
07.11.2025, Handelsblatt
Das Verbrennen von Kohle zur Stromgewinnung ist einer der größten Treiber der globalen Erwärmung. Um diese zu reduzieren, ist ein schnelles Zurückfahren und ein baldiger Kohleausstieg weltweit zwingend notwendig. Zwar gibt es internationale Bestrebungen, dies zu erreichen, allerdings ist das häufig leichter gesagt als getan. Dies, so Professor Ockenfels, liege unter anderem daran, dass "[wenn] es um Kooperation geht, [...] Egoismus ansteckender [ist] als Altruismus." Professor Ockenfels sieht jedoch die Möglichkeit, dass Kooperation in einer kleineren Gruppe von Ländern unter klaren Rahmenbedingungen gelingen könnte. Dies könne als Startpunkt genutzt werden, um weitere Länder zur Teilnahme zu bewegen.
Gasspeicher lohnen sich nicht mehr – Kommt der staatliche Gasvorrat?
09.10.2025, Handelsblatt
Die Sorge um die Gasspeicher wächst – immer mehr Betreiber planen, ihre Speicher stillzulegen, da wirtschaftliche Probleme und regulatorische Vorgaben die Rentabilität stark beeinträchtigen. Prof. Axel Ockenfels warnt vor einem Teufelskreis: Durch stärkere Regulierung und feste Füllvorgaben werden die Marktpreise verzerrt und der Anreiz zum frühzeitigen Gas-Einkauf verringert. Das Ergebnis ist, dass Deutschlands Vorräte vergleichsweise niedrig sind und die Lage bei Störungen noch problematischer werden könnte.
Ruiniert der CO₂-Preis die Industrie?
07.10.2025, Die Zeit
Ab kommendem Jahr verändert sich in der EU der Emissionshandel. Von Unternehmen benötigte CO₂-Zertifikate werden ab dann schrittweise weniger kostenlos zugeteilt. Bis Ende 2034 soll diese Art der Zuteilung vollständig auslaufen. Diese Maßnahme der EU ist international einzigartig und gefährde womöglich die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen. Viele Unternehmen sehen diese Entwicklung kritisch. Auch Professor Ockenfels rät der EU dazu, "andere Länder zum Mitmachen zu bewegen, statt nur darauf zu schauen, das eigene Klimaziel zu erreichen."
Reiche umgibt sich mit Gleichgesinnten
05.09.2025, Tagesspiegel Background
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat ein neues Beratungsgremium einberufen. Dieses Gremium ist unabhängig vom wissenschaftlichen Beirat des Ministeriums, dem auch Professor Ockenfels angehört. Inwiefern sich die Standpunkte der beiden Gremien überschneiden oder widersprechen, werde sich noch zeigen. Zudem stelle sich die Frage, welches der Gremien in Zukunft einen stärkeren Einfluss auf die Entscheidungen des Ministeriums haben werde.
Talk of a global carbon pricing scheme grows louder ahead of COP30
03.09.2025, Financial Times
Kurz vor der anstehenden COP30-Klimakonferenz drängen die brasilianischen Gastgeber auf mehr internationale Kooperation bei der CO2-Bepreisung. Das Thema der internationalen Kooperation wird ausführlich im Report des GCPP behandelt, den Professor Axel Ockenfels als Koautor mit verfasst hat. Grund für das brasilianische Interesse sei vor allem die im nächsten Jahr in Kraft tretende EU-Regulierung "CBAM" zur CO2-Bepreisung. Insbesondere solle mehr Rücksicht auf Entwicklungsländer genommen werden, so der brasilianische Vorschlag. Vor allem der EU und China kämen entscheidende Rollen in diesem Prozess zu, da sie einen “magnetischen Effekt” ausüben könnten.
"Trump tritt auf wie ein Schutzgelderpresser"
10.08.2025, Süddeutsche Zeitung
Bei den Verhandlungen über mögliche Zölle trete Donald Trump auf wie ein Schutzgelderpresser. So drückt Professor Ockenfels es im Interview mit der Süddeutschen Zeitung aus. Im Interview erläutert Professor Ockenfels die mögliche Strategie hinter Trumps Handeln und warum diese zwar kurzfristig erfolgreich sein könne, langfristig aber wahrscheinlich eher nicht zu Erfolg führen würde.
Ideologie schlägt Information: Über die Grenzen von Kommunikation in der Klimapolitik
18.07.2025, Wirtschaftsdienst
Eine neue Studie von Markus Dertwinkel-Kalt (Universität Münster) und Max R. P. Grossmann (Universität zu Köln) zeigt, dass ideologische Überzeugungen in der Klimapolitik oft stärker wirken als sachliche Information. In einem Umfrageexperiment mit 2.668 Immobilienbesitzenden führte selbst umfassende und korrekte Information über das Gebäudeenergiegesetz (GEG) nicht zu höherer Zustimmung oder Verhaltensänderungen. Die Ergebnisse unterstreichen, dass politische Kommunikation allein nicht ausreicht – erfolgreiche Klimapolitik erfordert einen ehrlichen Umgang mit gesellschaftlichen Wertekonflikten.
Wenn die Gashändler zocken - statt zu speichern
13.07.2025, Die Zeit
Die Füllvorgaben der Bundesregierung für Deutsche Gasspeicher sorgen für eine heiße Debatte. Axel Ockenfels und seine Kollegen kritisieren in einem Arbeitspapier den Eingriff stark. Denn sind die vorgegebenen Füllstände nicht erreicht, springt der Staat ein und bezahlen müssen die Steuerzahler. Die Ökonomen erklären, dass auf dem Gasmarkt normalerweise das Gas im Sommer zu niedrigen Preisen gekauft und bei erhöhter Nachfrage im Winter, zu hohen Preisen verkauft werde. Für einen sicheren Füllstand der Speicher wäre gesorgt. Jedoch führe der Eingriff zu falschen Preissignalen, die die kommerzielle Einspeicherungen im Sommer verdrängen und weitere Staatseingriffe notwendig machen: “Es droht ein 'Teufelskreis'.”
Leere Gasspeicher: Warum die Speicherbetreiber vor dem Winter warnen
09.07.2025, Capital
Die akute Gaskrise scheint überwunden – Anfang Juli 2025 stufte die Bundesregierung den Gas-Notfallplan von der Alarm- auf die Frühwarnstufe zurück. Dennoch bleibt die Branche besorgt: Die Gasspeicher füllen sich langsamer als erwartet. In seinem Artikel greift Thomas Steinmann die Einschätzung von Prof. Axel Ockenfels sowie von David Bothe und Matthias Janssen von der Beratungsfirma Frontier Economics auf. Sie betonen, dass neue gesetzliche Regelungen zur Gasspeicherung kontraproduktiv ins Marktgeschehen eingreifen.
Wie Back-up-Kraftwerke wesentlich billiger werden könnten
08.07.2025, Handelsblatt
In der Debatte um staatlich geförderte Gaskraftwerke warnt der Kölner Ökonom Axel Ockenfels vor einer Ausweitung von Kapazitätszahlungen. Diese seien oft ein Versuch, Probleme zu kaschieren, die durch frühere marktferne Eingriffe entstanden sind. Der Strommarkt werde dadurch komplexer, teurer und anfälliger für Lobbyismus, ohne dass das System robuster werde. Ockenfels kritisiert zudem, dass Kapazitätsmärkte Knappheiten nicht verlässlich abbilden und so Fehlanreize setzen.
Europas Gasspeicher sollen flexibler gefüllt werden
25.06.2025, Tagesschau
Die EU will die Pflicht zur Befüllung der Gasspeicher verlängern, den Erreichungszeitpunkt aber flexibler gestalten. Statt starr bis 1. November sollen die Speicher zwischen Anfang Oktober und Anfang Dezember die 90-Prozent-Marke erreichen. Axel Ockenfels und Frontier Economics zeigten in einer vorangegangenen Analyse, dass Sommergas teilweise teurer war als Wintergas. Die geplante Anpassung soll diese Marktverzerrungen reduzieren und Versorgungssicherheit gewährleisten.
Teures Gas, leere Speicher
02.05.2025, Tagesschau
Trotz der Pflicht zur Vorratshaltung sind die Gasspeicher ungewöhnlich leer, während die sommerlichen Einlagerungskosten steigen. Prof. Ockenfels sieht die Ursache in den staatlichen Füllstandsvorgaben aus der Gaskrise: Sie erzwingen Käufe unabhängig vom Marktgeschehen, hebeln Preissignale aus und belasten Verbraucher über die Umlage. Händler haben dadurch kaum Anreiz zur Eigenvorsorge. Prof. Ockenfels fordert daher eine Überprüfung der Vorgaben im Sinne von Effizienz und Kostenkontrolle.
Der Gaspreis spielt verrückt
28.04.2025, FAZ
Trotz Frühlingsbeginn und sinkender Nachfrage sind die Gaspreise ungewöhnlich hoch – Sommergas ist teurer als Wintergas. Das konterkariert das übliche Modell, im Sommer günstig einzulagern und im Winter teurer zu verkaufen. Prof. Ockenfels und Frontier Economics sehen die Ursache in EU-Vorgaben: Speicher müssen zu festen Terminen gefüllt sein, teils durch teure staatliche Käufe. Das verzerrt Preissignale und hebelt Marktmechanismen aus. Die Autoren schlagen eine staatlich finanzierte strategische Gasreserve vor – analog zum Strommarkt.
("Das Dilemma der Speicherverpflichtung im Gasmarkt: Ursachen und Optionen für ein optimiertes Marktdesign", ECON Tribute Policy Brief Series 66, Februar 2025)
Gibt es bald fünf verschiedene Strompreise in Deutschland?
28.04.2025, FAZ
Seit Monaten wird über die einheitliche deutsch-luxemburgische Strompreiszone gestritten. Europäische Netzbetreiber empfehlen nun die Aufteilung in mehrere Gebotszonen, um strukturelle Netzengpässe zu beheben. Allerdings gibt es Kritiker aus Politik und Wirtschaft, die eine solche Aufteilung ablehnen. In einem viel beachteten Beitrag in der FAZ vom letzten Jahr haben Prof. Ockenfels und weitere Ökonomen aufgezeigt, weshalb ein einheitlicher Strompreis ineffizient ist und warum der deutsche Strommarkt möglichst schnell lokale Preise braucht.
(“Der deutsche Strommarkt braucht lokale Preise”, FAZ, 10.07.2024)
Der Streit um Deutschlands Energiepolitik spitzt sich zu – Windkraft im Kreuzfeuer – 52 Prozent für ein Comeback der Kernenergie
24.03.2025, ENERGInyheter.se
Der Artikel thematisiert den Streit um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und bezieht sich auf den Handelsblatt-Artikel vom 21. März. Axel Ockenfels kritisiert die derzeitige Subventionspolitik, da die Förderung von Solarprojekten an ineffizienten Standorten wirtschaftlich wertlos sei. Er plädiert dafür, erneuerbare Energien marktorientierter zu gestalten, um sowohl die Klimaziele zu erreichen als auch die Energieversorgung zu optimieren. Ockenfels sieht hierin das Potenzial für eine kostengünstigere und nachhaltigere Energiezukunft.
Stromkonzerne und Ökoanbieter streiten über Energiewende
21.03.2025, Handelsblatt
In Deutschland ist ein Streit über das Tempo der Energiewende entbrannt. Während Grünstromanbieter vor einer Drosselung warnen, fordern Industrievertreter und die Chefs von Eon und RWE wegen langsamer steigender Stromnachfrage eine Verlangsamung. Axel Ockenfels kritisiert, dass der Ausbau weiterhin an ungünstigen Standorten subventioniert wird. Marktgerecht gefördert könnten erneuerbare Energien seiner Ansicht nach jedoch sinnvoll zum Klimaschutz und zur Stromversorgung beitragen.
Die Krise der Grünen Partei in Deutschland: Die „Flamme“ der Dekarbonisierung muss bewahrt werden
20.03.2025, Mainichi Shimbun - 毎日新聞
Deutschland galt lange als Vorreiter beim Klimaschutz. Doch hohe Energiepreise und wachsende Skepsis haben die Prioritäten verschoben – die Grünen verloren bei der Bundestagswahl im Februar 2025 deutlich. Axel Ockenfels warnt, dass Klimapolitik auf gesellschaftliche Zustimmung angewiesen ist: Schmerzliche Maßnahmen ohne Rückhalt gefährden die Akzeptanz. Er fordert internationale Zusammenarbeit und ein System gegenseitiger Anreize und Sanktionen, um Klimaschutz wirtschaftlich tragfähig und global wirksam zu gestalten.
Handelskrieg mit den USA: Diese Strategie könnte die EU zum Erfolg führen
13.03.2025, NZZ
Nach der jüngsten US-Zollerhöhung droht ein neuer transatlantischer Handelsstreit. Die EU plant Gegenzölle auf Importe im Wert von 26 Milliarden Dollar. Spieltheoretiker wie Axel Ockenfels sehen dennoch Chancen auf Deeskalation und empfehlen eine Tat-for-Tat-Strategie: Die EU sollte zunächst kooperativ Zölle senken und auf eine Gegenreaktion der USA hoffen – mit dem Ziel einer Zollabbau-Spirale. Bleibt diese aus, raten sie zur weiteren Liberalisierung des Binnenmarkts als Gegengewicht zum Protektionismus.
Staatlicher Gasvorrat als letzte Rettung?
06.03.2025, Handelsblatt
2022 führte die Bundesregierung wegen der Energiekrise die Gasspeicherumlage ein, um die Versorgung zu sichern. Wirtschaftlich ist sie umstritten, da sie deutlich gestiegen ist und möglicherweise den negativen Sommer-Winter-Spread verstärkt hat. Angesichts hoher Energiepreise, die Deutschland als Industrienation belasten, werden schnelle Reformen gefordert.
Berater: THE wird Gasspeicher 2025 füllen müssen
26.02.2025, energate messenger
Ein Papier von Axel Ockenfels (Universität zu Köln) und Frontier Economics zeigt: Ohne flexiblere Füllstandsvorgaben könnte THE (Trading Hub Europe) 2025 erneut in die Speicherbefüllung eingreifen müssen. Die Autoren kritisieren marktverzerrende Effekte der aktuellen Regelungen und sprechen sich für eine Reform aus – langfristig sei eine strategische Reserve sinnvoller als starre Quoten.
Was würde aus dem Deutschlandticket ohne Zuschüsse
20.02.2025, FAZ
Die Finanzierung des Deutschlandtickets ist weiter umstritten und muss nach den Bundestagswahlen neu diskutiert werden. Im Fokus stehen die Zuschussverteilung zwischen Bund und Ländern sowie mögliche Mehrbelastungen der Kunden bei Wegfall der Förderungen. Auch wird die Wirksamkeit des Tickets als Klimaschutzmaßnahme angesichts der hohen Kosten infrage gestellt.
Eine Preisspreizung ist das letzte, was wir brauchen
27.1.2025, Energie Informationsdienst
Professor Axel Ockenfels sprach auf der EWI-Energietagung in Köln über die Balance zwischen Staat und Markt in der Energiewende. Er betonte die Bedeutung verlässlicher Strompreise für Investitionen und Innovation, sprach sich für regionale Strompreiszonen aus und kritisierte Kapazitätszahlungen für erneuerbare Energien. Ockenfels forderte zudem mehr internationale Kooperation, um die Klimapolitik als globale Herausforderung effizient zu gestalten.
Energiewirtschaft in Sorge um Industriestandort Deutschland
17.01.2025, energate messenger
Im Januar 2025 fand die Energietagung des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität zu Köln statt, bei der Politik, Wirtschaft und Forschung über die Zukunft der deutschen Energie- und Klimapolitik diskutierten. Axel Ockenfels betonte erneut, Deutschland solle sich weniger auf seine vergleichsweise geringen CO2-Emissionen konzentrieren und stattdessen Forschung und Investitionen fördern, die global Treibhausgase reduzieren.