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„Hier entsteht etwas wirklich Großes“

12.06.2024, Max-Planck-Gesellschaft

Zum Anlass der 75. Max-Planck-Jahresversammlung diskutieren Axel Ockenfels und weitere namenhafte Gäste über das Thema Klimawandel als eines drängendsten Themen unserer Zeit. 

Eine Wette, die aufgehen könnte

13.03.2024, Markt und Mittelstand

Die Bundesregierung unter Minister Habeck führe ein Förderprogramm ein, das Industrieunternehmen durch Klimaschutzverträge unterstütze. Diese würden über Auktionen vergeben werden, um effizientes CO2-Sparen zu belohnen und Bürokratie zu minimieren. Das Lob für die Idee gebühre dabei nicht Habeck und seinem Team, sondern den Wissenschaftlern im Beirat rund um Klaus Schmidt, Axel Ockenfels und Achim Wambach, da ursprünglich keine Auktion vorgesehen worden wäre, aber Habeck am Ende auf die Experten gehört habe.

Wenn schon Subvention, dann so

12.03.2024, Handelsblatt

Das Handelsblatt kommentiert die Klimaschutzverträge für die Industrie: "Der Staat sollte viel häufiger auf die Wissenschaft hören. Erst hatte das Wirtschaftsministerium keine Auktion vorgesehen. Doch die Auktionsjünger Klaus Schmidt, Axel Ockenfels und Achim Wambach aus dem Ministeriumsbeirat intervenierten. Die drei Ökonomen raten seit Jahren, dass der Staat häufiger auf Versteigerungen setzt. Das Wirtschaftsministerium nahm den Rat an."

Experten haben dringende Forderung: So wollen sie den Strompreis senken

01.03.2024, EFAHRER

Peter Cramton und Axel Ockenfels appellieren, die aktuelle Energiekriese als Chance für tiefgreifende Reformen des Strommarkts zu nutzen. Die beiden Wissenschaftler sprechen sich für die Entwicklung von Kapazitätsmechanismen aus, um die Investitionsbereitschaft in die Energieinfrastruktur zu fördern und begrüßen die Ausschreibung neuer Gaskraftwerke, um möglichen Versorgungslücken vorzubeugen. Zudem empfehlen die beiden Forscher die Einführung regional differenzierter Strompreise.

Neues Design für den deutschen Strommarkt

27.02.2024, Handelsblatt

In einem Gastkommentar im Handelsblatt zum Thema Strommärkte und der vorgeschlagenen zweistufigen Kraftwerksstrategie der Bundesregierung meinen Peter Cramton und Axel Ockenfels, dass der deutsche Strommarkt vor der Wahl zwischen Marktliberalisierung und zentraler Steuerung inmitten der Energiewandlung stehe und, dass es ohne Wettbewerb und kraftvolle Preissteuerung die notwendigen Innovationen, Resilienz und Dekarbonisierung nicht geben werde.

Langer Weg zu neuen Kraftwerken

21.02.2024, Markt und Mittelstand

Mithilfe des Baus zusätzlicher Gaskraftwerke will die Bundesregierung die durch erneuerbare Energien schwankende Energieversorgung ausgleichen. Axel Ockenfels unterstützt diese Pläne und betont deren Notwendigkeit angesichts des vorgezogenen Kohleausstieg. Er befürwortet die Aufteilung der Auktionen in kleinere Blöcke, um die Kraftwerke dort anzusiedeln, wo sie am meisten gebraucht werden. So könne auch die Ausübung von Marktmacht eingedämmt werden.

Minütlich ein anderer Strompreis in jeder Region

19.02.2024, Frankfurter Allgemeine Zeitung

In der Debatte um die Kraftwerksstrategie drängen führende Ökonomen darauf, die Architektur der Strommärkte in den kommenden Jahren grundlegend zu überarbeiten. „Deutschland steht an einem Scheideweg“, sagt Peter Cramton von der US-Universität Maryland im Gespräch mit der F.A.Z. „Die Krise bietet die Chance auf einen großen Wurf, und das Land sollte sie nutzen.“ Gemeinsam mit dem Kölner Professor für Wirtschaftswissenschaften Axel Ockenfels, der zugleich Direktor am Max-Planck-Institut in Bonn ist, forscht Cramton seit Jahrzehnten zu Strom- und Telekommunikationsmärkten.