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Neues Design für den deutschen Strommarkt

27.02.2024, Handelsblatt

In einem Gastkommentar im Handelsblatt zum Thema Strommärkte und der vorgeschlagenen zweistufigen Kraftwerksstrategie der Bundesregierung meinen Peter Cramton und Axel Ockenfels, dass der deutsche Strommarkt vor der Wahl zwischen Marktliberalisierung und zentraler Steuerung inmitten der Energiewandlung stehe und, dass es ohne Wettbewerb und kraftvolle Preissteuerung die notwendigen Innovationen, Resilienz und Dekarbonisierung nicht geben werde.

Langer Weg zu neuen Kraftwerken

21.02.2024, Markt und Mittelstand

Mithilfe des Baus zusätzlicher Gaskraftwerke will die Bundesregierung die durch erneuerbare Energien schwankende Energieversorgung ausgleichen. Axel Ockenfels unterstützt diese Pläne und betont deren Notwendigkeit angesichts des vorgezogenen Kohleausstieg. Er befürwortet die Aufteilung der Auktionen in kleinere Blöcke, um die Kraftwerke dort anzusiedeln, wo sie am meisten gebraucht werden. So könne auch die Ausübung von Marktmacht eingedämmt werden.

Minütlich ein anderer Strompreis in jeder Region

19.02.2024, Frankfurter Allgemeine Zeitung

In der Debatte um die Kraftwerksstrategie drängen führende Ökonomen darauf, die Architektur der Strommärkte in den kommenden Jahren grundlegend zu überarbeiten. „Deutschland steht an einem Scheideweg“, sagt Peter Cramton von der US-Universität Maryland im Gespräch mit der F.A.Z. „Die Krise bietet die Chance auf einen großen Wurf, und das Land sollte sie nutzen.“ Gemeinsam mit dem Kölner Professor für Wirtschaftswissenschaften Axel Ockenfels, der zugleich Direktor am Max-Planck-Institut in Bonn ist, forscht Cramton seit Jahrzehnten zu Strom- und Telekommunikationsmärkten.