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Presse 2026

Regierungsberater kritisiert Organgesetz

27.03.2026, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Der Bundestag hat am 26.03.2026 die Überkreuzspende bei Nieren beschlossen, wie sie in vielen europäischen Ländern bereits erlaubt ist und begegnet so dem Problem der Inkompatibilität bei der Nierenspende. Nun können jeweils die Spender eines inkompatiblen Tauschpaares ihre Niere an die Empfänger eines anderen inkompatiblen Paares geben. Axel Ockenfels hat am Gesetzentwurf mitgewirkt und lobt die Reform, kritisiert jedoch: Auch kompatible Paare sollten tauschen dürfen, weil sie so noch besser passende Nieren finden können und zugleich die Wartelisten entlasten.

Europas klimapolitisches Dilemma

09.03.2026, Frankfurter Allgemeine Zeitung

In ihrem Plädoyer beschreiben Christian Gollier, Axel Ockenfels und Catherine Wolfram, welche Stärken und Schwächen das momentane Emissionshandelssystem der EU hat. Europäische Alleingänge seien nicht dazu geeignet, die Klimakrise zu bewältigen. Die tatsächliche Effektivität der europäischen Klimapolitik solle demnach daran gemessen werden, wie erfolgreich sie Anreize zu internationaler Kooperation schafft und Trittbrettfahren verhindert.

Der globale Kohleverbrauch ist auf einem Rekordhoch

02.03.2026, Neue Zürcher Zeitung

Im Kampf gegen den Klimawandel haben sich einseitige Selbstverpflichtungen als unbrauchbar erwiesen. Axel Ockenfels erklärt, warum Egoismus vielversprechender ist als Altruismus und warum einseitiger Aktionismus nicht nur nicht zu den erwünschten Zielen führt, sondern sie sogar vereiteln kann.

Forschung wirkt für die internationale Klimakooperation

30.01.2026, UzK Website

Axel Ockenfels erklärt, wie er wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenforschung gezielt in politische Entscheidungsprozesse einbringen und durch spieltheoretisch fundierte, praxisnahe Mechanismen internationale Klimakooperation wirksamer gestalten will.

The SDG’s core vision: an opportunity for development cooperation

14.01.2026, Development and Cooperation

Aufgrund der aktuellen globalen Herausforderungen sinkt die Bereitschaft für internationale Entwicklungszusammenarbeit vielerorts. Die Nachhaltigkeitsversprechen im Sinne der Agenda 2030 rücken immer weiter in den Hintergrund. Im diesem Artikel wird dargestellt, dass das Verständnis der SDGs viel zu zersplittert sei und individuelle Nachhaltigkeitsanstrengungen das Problem lediglich verschieben. Es braucht ein Verständnis von nachhaltiger Entwicklung als gemeinsame, globale Herausforderung. Denn, so Prof. Axel Ockenfels, der Klimawandel ist das „größte Kooperationsproblem der Menschheitsgeschichte“. Demnach ist eine Rückbesinnung auf den Kern der SDGs zentral für die Lösung: Durch internationale, sektorübergreifende Kooperation den Umwelt- und Klimaschutz mit wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung verbinden.

Max-Planck-Institut: Neuer Name, neuer Fokus

07.01.2026, General-Anzeiger Bonn

Der Bonner General-Anzeiger berichtet über die Umbenennung und den neuen Fokus des Max-Planck-Instiuts für Verhaltensökonomik.