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Ambition allein genügt nicht

20.11.2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Ergebnisse der Klimakonferenz in Scharm el-Scheich sind für Prof. Ockenfels nicht verwunderlich: „Kooperation erfordert eine reziproke – also wechselseitige – Verpflichtung“. Sein Lösungsvorschlag beinhaltet einen „Klub der Willigen“ in dem Trittbrettfahrerverhalten diszipliniert werden kann. Ärmere Länder sollen, aus den Einnahmen durch einen CO2 Preis, für den Beitritt finanziell belohnt werden.

Carla und der Rest der Welt

17.11.2022, ZEIT

Axel Ockenfels spricht sich im Rahmen vom COP27 für eine Klimaorganisation aus, bei der mitmachen belohnt wird und Verstöße geahndet werden. So könnte man das globale Trittbrettfahrerproblem, des Klimawandels, bekämpfen. Klimaaktivismus, der sich auf nationale Ziele beschränkt, könnte jedoch globale Kooperation verzögern.

Gasspeicher zu 100 Prozent voll – warum Versorgung trotzdem gefährdet ist

16.11.2022, kreiszeitung.de

Gemeinsam mit Achim Wambach warnt Axel Ockenfels vor einem Zusammenbruch des Gasmarktes, trotz voller Speicher. Zusammen schlagen Sie Abschaltauktionen und Lizenzen für die Nutzung des verfügbaren Gases vor. Mit den Erlösen, aus den Renditen im Gasmarkt, könnte der Staat Verbraucher entlasten.  

International Business School of Beijing Foreign Studies University hosts 2022 Beijing MEET (Source in Chinese)

15.11.2022, MBA China

On November 12-13, 2022, the "2022 Beijing International Workshop on Microeconomics: Empirics, Experiments and Theory” was held at Beijing Foreign Studies University (BFSU). Vincent Crawford from Oxford University and University of California, San Diego, and Axel Ockenfels from the University of Cologne were invited as keynote speakers. The topics of the symposium covered the fields of behavioral economics, experimental economics and game theory, aiming to promote the exchange and research on microeconomic theory, behavioral economics and experimental economics among scholars at home and abroad.

Trotz voller Speicher könnte der Gasmarkt zusammenbrechen

11.11.2022, Focus Online

Axel Ockenfels und Achim Wambach warnen vor einem Kollaps des Gasmarktes im Winter. Wenn die Nachfrage trotz hoher Gaspreise nicht hinreichend stark sinkt, ist es möglich, dass der Markt keinen Preis ermitteln kann. Als mögliche Lösungen könnten „Abschaltaktionen“ für Unternehmen und Lizenzen für den Gasbezug dienen.

Deutschland spart Gas – Ökonomen warnen vor dem Kollaps

10.11.2022, RedaktionsNetzwerk Deutschland

Trotz des niedrigen Gasverbrauchs und milden Temperaturen warnen Axel Ockenfels und Achim Wambach vor einem Kollaps des Gasmarktes. Dieser würde dadurch zustandekommen, dass die Nachfrage trotz hoher Preise nicht stark genug sinkt. In diesem Fall kann der Markt keinen Preis ermitteln. Im Fall eines Kollaps, schlagen die Ökonomen wettbewerbliche Elemente vor, um das Gas zu verteilen.

„Sollen sich doch die anderen anstrengen“ – An welchem Dilemma die Klimaverhandlungen scheitern

10.11.2022, Handelsblatt

In diesem Interview wirbt Axel Ockenfels für einen anderen Ansatz für die Klimaverhandlungen. Solange die Verhandlungen den Fokus auf Selbstverpflichtungen der Länder setzen, wird das Kooperationsproblem nicht gelöst. Notwendig ist ein Ansatz der auf Reziprozität setzt, auch wenn sich dieser kaum im Rahmen einer COP verhandeln lässt. Notwendig sind Verhandlungen zwischen politisch und ökonomisch starken Parteien wie den USA China und der EU über einen gemeinsam CO2-Mindestpreis.

Ökonomen fordern Regelungen für den Zusammenbruch des Gasmarktes

10.11.2022, ZEW

Ein Zusammenbruch des Handels im Gasmarkt ist in der aktuellen Lage nicht ausgeschlossen. Und unabhängig von dem tatsächlichen Eintritt eines Marktzusammenbruchs dürfte sich bereits heute schon die Möglichkeit eines Zusammenbruchs auf den Gasmarkt auswirken, stellen Prof. Dr. Axel Ockenfels von der Universität zu Köln und ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD fest. Beide Ökonomen fordern daher nicht nur stärkere Anreize für den Verzicht auf Gas, sondern skizzieren auch, wie ein geeignetes ökonomisches Regelwerk im Fall eines zusammenbrechenden Handels im Gasmarkt aussehen könnte.

Volle Gasspeicher sind nicht genug

10.11.2022, Welt

Ein Zusammenbruch des Gasmarkts stellt aktuell eine reale Bedrohung dar. Die Gasnachfrage ist zu unflexibel um ausreichend auf kurzfristige Preisänderungen zu reagieren. Axel Ockenfels und Achim Wambach kritisieren, dass es keinen transparenten Mechanismus gibt, der im Fall einer Gasmangellage über die Zuteilung des Gases entscheidet und schlagen die Einführung von Lizenzen zum Gasverbrauch ein, damit Preissignale ihre maximale Wirkungslenkung bei der Zuteilung des Gases entfalten können.

This is how Europe can get through the winter, in principle - but how can the "nothing" be distributed? (Source in Hungarian)

08.11.2022, Mandiner

The European Union is still not reducing their consumption of natural gas sufficiently. The proposed price cap on gas will lead to problems in distributing the scarce resource. Economists around Axel Ockenfels suggest two measures to tackle the problem. A focus on increasing gas supply and the creation of a fund to reward countries that reduce gas consumption.

Klimaschutz-Offensive der USA: Europa wenig begeistert von Kerry-Plan

07.11.2022, Handelsblatt

"Entwicklungsländer und Schwellenländer sollten belohnt werden, wenn sie Treibhausgasemissionen reduzieren“, sagt der Ökonom Axel Ockenfels zwar dem Handelsblatt. Doch den konkret vorgeschlagenen Mechanismus hält er für problematisch. So sei es nicht einfach, Emissionen zu messen, die nicht stattfinden. „Die Gefahr eines wenig hilfreichen Greenwashings in den reichen Ländern ist real.“

So kommt Europa durch den Winter

03.11.2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gemeinsam mit Ottmar Edenhofer, Matthias Kalkuhl und Georg Zachmann warnt Axel Ockenfels vor drastischen Folgen auf dem europäischen Energiemarkt, die durch Subvention einzelner Länder entstehen können. Die vorgeschlagene Lösung der Ökonomen sieht vor, dass die Hochpreisländer einen Fond aufsetzen, der Anreize zum Energie sparen liefert, aber auch für Niedrigpreisländer Anreize bietet Energie in Richtung Norden zu liefern. 

In den USA gibt es Geld, um zu investieren – in Europa gibt es Gesetze und Vorschriften

03.11.2022, Handelsblatt 

Wenige Tage vor der Weltklimakonferenz unterzeichnete der US-Präsident den “Inflation Reduction Act”, mit dem 400 Milliarden Dolar Subventionen in die Energiewende investiert werden sollten. „Derzeit dominieren zwei sehr unterschiedliche Ansätze die Klimapolitik der reichen Länder, beschreibt der Ökonom Axel Ockenfels die Lage: „Der Inflation Reduction Act setzt auf Subventionen für die grüne Transformation, aber zugleich auf grünen Protektionismus.“ Europa setze mehr auf CO2-Preise, aber erwäge zugleich Zölle an der Grenze, die „Europa als Klimafestung abzuschotten drohen“, sagte er. Beide Ansätze schürten Konflikte und erschwerten eine internationale Klimakooperation.“

Bekannte Ökonomen empfehlen Gasspar-Bonus für EU-Staaten

22.10.2022, Oldenburger Onlinezeitung

Axel Ockenfels und drei weitere Wissenschaftler und Experten für Energiepolitik sprechen sich für eine Prämie aus, die die Europäische Union den Mitgliedsstaaten für einen geringeren Gasverbrauch zahlt. Dies soll den Mitgliedsstaaten einen Anreiz zum Gassparen bieten.

Fliegen hilft dem Klima

21.10.2022, Die Weltwoche

Ein Club der Willigen würde die Erreichung der globalen Klimaziele deutlich weiterbringen als die Erfüllung von nationaler Klimaziele. Um diese zu erreichen, meint Prof. Ockenfels, dass Bürger ihre Regierung verpflichten müssten.

Die Frontfrau der Politikberatung

17.10.2022, WirtschaftsWoche

In Portrait von Veronika Grimm lobt Axel Ockenfels, Betreuer ihrer Habilitation, ihr Verhalten als Mitglied Sachverständigenrates: In der Krise sei Veronika „die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort“.

How to Tax Energy Companies’ Windfall Profits

07.10.2022, Project Syndicate

Together with Clemens Fuest, Prof. Ockenfels explains the difficulties which can arise in the taxation of Windfall Profits. Particular attention should be paid to ensure that the market design is not affected, otherwise the energy crisis could worsen.

EU-Staaten fordern mehr Schritte gegen hohe Gaspreise

30.09.2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung 

Die EU-Staaten beschließen die Abschöpfung der Übergewinne von Stromerzeugern. Das aber könne nicht mehr als ein erster Schritt sein. Zahlreiche Energieminister dringen auf weiter gehende Eingriffe und kritisieren die Kommission für ihr zögerliches Vorgehen." Prof. Dr. Ockenfels warnt vor Ausweichmanövern der Anbieter im Falle von Ausnahmen einzelner Teilmärkte.

Vor riskanten Experimenten am offenen Herzen des Strommarktes kann man nur warnen

17.09.2022, WirtschaftsWoche

Professor Ockenfels warnt vor einer grundlegenden Neugestaltung der Regeln im Stromgroßhandel als Reaktion auf die hohen Strompreise. Er spricht sich stattdessen dafür aus, alle Einnahmen aus der Nicht-Gas-Stromerzeugung zu besteuern, wenn Gaskraftwerke benötigt werden und Strom liefern. Somit würden die Anreize, Strom anzubieten und den Verbrauch zu senken, erhalten bleiben, während die zusätzlichen Steuereinnahmen zur Entlastung der Verbraucher verwendet werden können.

Ökonomen verraten: So könnte man den Strompreis tatsächlich senken

09.09.2022, Focus Online

Axel Ockenfels, Silvana Tiedemann und Lion Hirth schlagen vor, dass Stromversorger ihren Kunden eine Einsparprämie zahlen, wenn diese ihren Stromverbrauch senken. Versorger könnten den eingesparten Strom im Anschluss teurer weiterverkaufen und hätten somit einen Vorteil, wenn Privatverbraucher Strom sparen.

Europa Kompakt: Der große kleine Energieministerrat

09.09.2022, Euractiv

Professor Axel Ockenfels unterbreitet einen Vorschlag, der seiner Meinung nach die Preissignale des Elektrizitätsmarktes nicht beeinträchtigt.

Zufallsgewinne abschöpfen? Gar nicht so einfach

08.09.2022, Der Spiegel

Die Bundesregierung und die EU-Kommission wollen Zufallsgewinne von Stromerzeugern abschöpfen und damit die unter hohen Energiekosten leidenden Bürger entlasten. Axel Ockenfels betont, dass sich die Abschöpfung der Gewinne an der Stromproduktion und nicht an Verträgen oder bestimmten Plattformen orientieren solle. Zudem warnt Ockenfels davor, den subventionierten Basisbedarf als Strompreisbremse zu verkaufen, da dies Verbrauchern ein falsches Grfühl von Sicherheit vermittele.

A simple proposal to skim electricity firm’s windfall profits

08.09.2022, EURACTIV

Axel Ockenfels presents a simple and non-intrusive proposal on "How can the wholesale electricity market be used to skim the windfall profits of the gas crisis?".

Stromproduzenten - Zufallsgewinne - Entlastungspaket - Atomstrom

05.09.2022, WDR 5

Prof. Ockenfels erklärt im Podcast „Profit“ von WDR 5, wie Zufallsgewinne auf dem Strommarkt abgeschöpft und Stromkosten gesenkt werden können.

Warum Energieversorger ihre Kunden fürs Sparen bezahlen sollten

05.09.2022, Handelsblatt

Das knappe Angebot an Energie und die hohe Nachfrage danach treiben die Gas- und Strompreise in Europa immer weiter in die Höhe. Gemeinsam mit Silvana Tiedemann und Lion Hirth spricht sich Axel Ockenfels für eine Einsparprämie aus, die Energieunternehmen ihren Kunden bezahlen, wenn diese ihren Energieverbrauch reduzieren.

So funktioniert der Strommarkt

02.09.2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Strommarkt funktioniert nach dem Merit-Order-Prinzip. Somit bestimmt das letzte Kraftwerk, dass noch gebraucht wird, um den Bedarf zu decken, den Strompreis für alle Anbieter. Prof. Ockenfels spricht sich dafür aus, günstigere Anbieter mit einer Steuer zu belegen, sobald teurere Gaskraftwerke ebenfalls einspeisen. Außerdem hält er das Problem, dass ein solcher Markteingriff den Anreiz, in erneuerbare Energien oder günstigere Kraftwerke zu investieren, zerstört, für vernachlässigbar, da die Politik entscheidet, wer in den Markt ein- und austritt.

EU-Staaten sollen Strom-Gewinne abschöpfen

01.09.2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Die Idee [der Europäischen Kommission], die Gewinne der Erzeuger mit niedrigen Betriebskosten abzuschöpfen, gleicht dem Ansatz, den der Ökonom Axel Ockenfels, ein Fachmann für Strommärkte, in der F.A.Z. vorgelegt hat. Der Direktor des Kölner Laboratoriums für Wirtschaftsforschung schlägt vor, Strom, der nicht in Gaskraftwerken erzeugt wird, stärker zu besteuern als den aus Gaskraftwerken. Um die Idee hinter den Ansatz von Ockenfels wie auch der Kommission zu verstehen, hilft ein Blick auf das Design des Strommarktes."

Autopiloten abschalten

31.08.2022, F.A.Z.

Die Bundesregierung will die Zusatzgewinne von Energieunternehmen abschöpfen, die von den hohen Marktpreisen profitieren, aber nicht immer auch höhere Kosten haben. Axel Ockenfels schlägt vor, Strom, der nicht in Gaskraftwerken erzeugt wird, stärker zu besteuern als solchen aus Gaskraftwerken.

Wo ist die Energiestrategie gegenüber Russland?

12.08.2022, F.A.Z

Im Kontext russischer Energieimporte spricht sich Prof. Ockenfels gemeinsam mit Clemens Fuest, Achim Wambach und Georg Zachmann für eine gemeinsame europäische Energiestrategie aus. Gleichzeitig kritisieren sie die aktuellen Maßnahmen, die für hohe Einnahmen für Putin sorgen und die Energiepreise in Europa ansteigen lassen. 

Leistungsabhängige Bonuszahlungen können die Leistung senken

09.08.2022, Handelsblatt

Zusammen Dirk Sliwka und Peter Werner hat Prof. Ockenfels in einem Experiment gezeigt, dass Bonuszahlungen einen wichtigen Orientierungspunkt für Mitarbeiter darstellen. Gleichzeitig bergen sie die Gefahr die Arbeitszufriedenheit zu mindern, falls ein Referenzwert nicht erreicht wird.

Hilfe, es wird kalt!

24.07.2022, F.A.S.

Auch wenn mittlerweile wieder geringe Mengen an russischem Gas durch Nordstream 1 geliefert werden, ist Deutschland noch nicht ausreichend auf den Winter vorbereitet. Prof. Ockenfels schlägt Anreizmechanismen für Haushalte vor, um die Menge an verbrauchtem Gas zu reduzieren. Diese Anreize ließen sich durch einen Verkauf des eingesparten Gases finanzieren.

Schachzug gegen Putin

05.07.2022, Kölner Universitätsmagazin

"Wie den Geldfluss in Russlands Kriegskasse stoppen, ohne Europas Energieversorgung zu gefährden? Ein Öl- und Gasembargo sehen Kölner Topökonomen skeptisch. Sie halten Importzölle und Preisultimaten für wirksamere Waffen – auch langfristig."

Putin próbuje szantażować gazem, ale to Europa powinna przejść do ataku

07.07.2022, Onet.pl

Das polnische Portal Onet.pl greift die Vorschläge von Experten wie Axel Ockenfels auf, die dazu raten, eine realistische ökonomische Drohkulisse gegenüber Russland aufzubauen und mit gezielten Maßnahmen die strategische Handlungshoheit zurückzugewinnen. Hintergrund sind die gestiegenen Lagerbestände der deutschen Gasspeicher.

So kann Europa zum ökonomischen Gegenschlag ausholen

29.06.2022, Welt

Die Füllstände der Speicher haben die 60-Prozent-Marke durchbrochen, die Abhängigkeit von russischem Gas ist gesunken. Experten, wie Axel Ockenfels, raten nun dazu, eine realistische ökonomische Drohkulisse gegenüber Russland aufzubauen und mit gezielten Maßnahmen die strategische Handlungshoheit zurückzugewinnen.

Wie Deutschland Putin das Gasspiel verderben kann

25.06.2022, Spiegel

In einem Gastbeitrag präsentieren Prof. Ockenfels und Georg Zachmann die Möglichkeiten Deutschlands, auf die Reduzierung der russischen Gaslieferung zu reagieren. Ein "Einkaufsverbot für hiesige Firmen" und die Bildung eines europäischen Kartells seien empfehlenswerte Vorgehensweisen.

Default options facilitate faster carbon offsetting in air travel

23.06.2022, University of Cologne

Researchers at the University of Bern in collaboration with Axel Ockenfels show that air travellers choose faster, more expensive carbon offsetting options if these are the defaults and they have to choose the slower, cheaper option themselves.

Voreinstellungen begünstigen eine schnellere CO2-Kompensation bei Flugreisen

23.06.2022, Universität zu Köln

Forschende der Universität Bern haben in Zusammenarbeit mit Axel Ockenfels herausgefunden, dass sich viele Flugreisende auf einem Onlineportal zur CO2-Kompensation von Flugreisen für einen schnelleren, aber teureren Ausgleich entscheiden, solange dies die Standardeinstellung ist und Kunden die billigere und langsamere Kompensation erst in den Einstellungen auswählen müssen.

Europa muss eine glaubwürdige Drohkulisse gegenüber Russland aufbauen

23.06.2022, Handelsblatt

In diesem gemeinsamen Gastkommentar fordern Achim Wambach und Axel Ockenfels ein Umdenken im Gaskonflikt mit Russland. Deutschland und Europa müssen sich entschiedener auf einen drohenden Lieferstopp vorbereiten und ihre strategischen Handlungsoptionen erweitern. Eine Vorbereitung von Gaszöllen gegenüber Russland, die Vorbereitung eines europäischen Preis-Ultimatums sowie die Einsetzung eines europäischen Chefverhandlers, der den Gaseinkauf für die gesamte EU übernimmt sind Optionen, um die strategische Handlungshoheit zurück zu gewinnen.

Unternehmen könnten Ausgleich für Gasverzicht erhalten

17.06.2022, F.A.Z.

Aufgrund der Reduzierung der gelieferten Menge von russichem Gas muss Deutschland Energie sparen. In dem Artikel werden Möglichkeiten vorgestellt, wie der zukünftige Energieverbrauch Deutschlands reduziert werden könne.

Wie wir die Gasspeicher füllen können

07.06.2022, F.A.Z

In einem Gastbeitrag thematisieren Prof. Ockenfels und Georg Zachmann zunächst das derzeitige Vorgehen Deutschlands, die Gasspeicher aufzufüllen, und die Problematik, die sich dabei für Mitgliedstaaten der EU ergibt. Anschließend werden potentielle Lösungsansätze vorgestellt. 

Ausnahme für Pipeline-Öl? EU-Gipfel streitet um Öl-Embargo

30.05.2022, Handelsblatt 

Prof. Ockenfels wird im Kontext eines neuen Sanktionspaketes gegen russische Ölimporte zitiert. Laut ihm könne die schleppende Kompromissfindung Verwundbarkeit der EU signalisieren und sogar vorteilhaft für Russland sein.  

Ein Gasmebargo ist der falsche Weg

18.05.2022, Zeit

"Alle reden von einem Gasembargo. Dabei hat die EU strategisch viel klügere Optionen, um mit den gefährlichen Unsicherheiten im Gaskrieg mit Russland umzugehen. "

Wirtschaftswissenschaftler sagt: "Ich mache mir Sorgen um das Klima" – und fordert Zölle auf Gas und Öl

14.05.2022, St. Galler Tagblatt

In einem Interview mit dem St. Galler Tagesblatt spricht sich Prof. Ockenfels für eine globale, kooperative Klimapolitik aus. Ein 'Klub der Willigen' im Rahmen der G7 sei dabei ein Schritt in die richtige Richtung.

Wer den Planeten retten will, muss mehr shoppen – im Brockenhaus

06.05.2022, NZZ Magazin

Gebrauchtwaren erleben aktuell einen großen Aufschwung. Prof. Axel Ockenfels erklärt unter anderem, warum Transaktionskosten im Handel mit gebrauchter Ware durch den Online-Handel deutlich reduziert wurden und welche Rolle der "Fluch des Gewinnens" bei eBay spielt.

Von der Leyen will „vollständiges Einfuhrverbot“ für russisches Öl

04.05.2022, Handelsblatt

In einem Artikel des Handelsblatts wird Prof. Ockenfels im Konxt der Debatte über russische Ölimporte zitiert. Laut ihm gibt es gute Gründe warum ein Importzoll einem Ölembago vorzuziehen wäre. 

Der Markt als effiziente Waffe gegen Putins Gashahn-Geschraube

04.05.2022, Neue Züricher Zeitung

Deutschland und Europa müssen sich für allfällige Lieferstopps für russisches Erdgas vorbereiten. Bei Versorgungsengpässen wären Auktionen einer planwirtschaftlichen Rationierung überlegen.

"Gasversteigerung als Notfall-Alternative"

03.05.2022, Handelsblatt 

Im Artikel wird der Gastbeitrag von Professor Ockenfels, Peter Cramton und Achim Wambach aufgegriffen, in welchem sie vorschlagen im Falle einer Gasknappheit, Auktionen als Allokationsmechanismus anzuwenden.

Wer soll im Notfall das knappe Gas bekommen? Darüber sollten Versteigerungen entscheiden

02.05.2022, Handelsblatt

Gemeinsam mit Achim Wambach und Peter Cramton äußert sich Professor Ockenfels in einem Gastbeitrag zum Notfallplan Gas der Bundesregierung. Die drei Wirtschaftswissenschaftler raten, dass der Staat im Falle eineer Rationierung einen Auktionsmechanismus zur Aufteilung des Gases nutzen solle. 

Die Ideen aus dem Gastbeitrag wurden ebenfalls im "Handelsblatt Morning Briefing" von Hans-Jürgen Jakobs am 03.05.2022 aufgegriffen. 

Doch Frieren für den Frieden?

01.05.2022, klimareporter 

Der Artikel befasst sich mit der Frage, wie im Falle eines Gas-Embargos oder Aussetzung der Gaslieferung von russischer Seite die deutlich geringere Erdgasmengen verteilt werden würden. 

Importzoll: eine Alternative zum Energieembargo gegen Russland

29.04.2022, Universität zu Köln

"Wirtschaftswissenschaftler:innen schlagen einen Zoll auf Öl- und Gasimporte aus Russland in die EU vor, um die Kriegskosten für das Regime in Moskau zu erhöhen und zugleich den Schaden für die europäische Wirtschaft gering zu halten / Veröffentlichung eines „Letter“ in der Fachzeitschrift 'Science'."

Import tariffs: an alternative to a European energy embargo against Russia

28.04.2022, EurekAlert

"Tariffs on Russian energy imports could provide the EU with a lever to reduce Russia’s financial gains from its oil and gas exports and allow it to flexibly react to Moscow’s actions in Ukraine, a team of economists from the European think tank Bruegel, Harvard, and the University of Cologne propose in a letter to Science and in a working paper. Among the authors is the University of Cologne’s energy and market design expert Professor Dr Axel Ockenfels."

Liga der Langeweile

28.04.2022, Zeit

Der FC Bayern München ist zum zehnten Mal in Folge Deutscher Meister geworden. Über Möglichkeiten den Wettbewerb zu verbessern und die Bundesliga ausgeglichener zu machen.

Vorsicht beim Ölembargo: Was vom nächsten Sanktionspaket zu erwarten ist

26.04.2022, Handelsblatt

Die EU arbeitet am nächsten Sanktionspaket gegen Russland und setzt dabei auf "kluge Mechanismen". Diskutiert wird unter anderem ein Zoll auf russisches Gas. Dieser Artikel bezieht sich dabei auf einen Beitrag von Prof. Axel Ockenfels und Georg Zachmann in der F.A.Z.  

Statt Energie-Embargo: Warum wir Strafzölle auf russisches Öl und Gas brauchen

19.04.2022, Berliner Zeitung

"Seit Wochen streiten Befürworter und Gegner eines Gas- und Öl-Embargos. Dabei gibt es eine Maßnahme, die wirkungsvoller wäre - und besser für die Verbraucher."

Warum Schulden bei Klarna alles andere als witzig sind

11.04.2022, Welt

Der Zahlungsdienstleister Klarna wird häufig beim Onlineshopping verwendet, um Rechnungen nicht sofort bezahlen zu müssen. Dadurch wird die eigene finanzielle Situation für Verbraucher oft unübersichtlich und verzerrt wahrgenommen. Dr. Felix Kölle erklärt, warum Willensstärke ein wichtiger Faktor bei der vernünftigen Nutzung von Klarna ist. 

Die EU verbietet den Import russischer Kohle, aber Pläne zur Sanktionierung von Öl und Gas bleiben unentschieden (歐盟禁止進口俄羅斯煤炭,但制裁石油及天然氣方案未定)

08.04.2022, MoneyDJ Finanznetzwerk (理財網)

Laut einer aktuellen Studie der Ökonomen Axel Ockenfels, Simone Tagliapietra und Guntram Wolff, Direktor des Bruegel-Instituts in Brüssel, ist der wichtigste Vorteil von Zöllen die präzise und gezielte Stimulierung der Energiediversifizierung im Westen und die Steuerung des wirtschaftlichen Drucks auf Russland.

Wie Europa russische Energieeinnahmen begrenzen kann

06.04.2022, F.A.Z.

Ein Importzoll auf russisches Öl und Gas wäre ein geeignetes Instrument, um die Einnahmen Russlands aus den Geschäften mit diesen Ressourcen zu reduzieren. Prof. Axel Ockenfels und Georg Zachmann plädieren für eine schnelle Einführung eines Strafzolls, dem sich möglichst auch Länder außerhalb der EU anschließen sollen, kombiniert mit einer neuen europäischen Zusammenarbeit beim Gaseinkauf.

Was der Kohleboykott für Deutschland bedeutet – und was jetzt noch kommen kann

05.04.2022, Spiegel

"Mit einem Stopp von Kohleimporten wollen die EU-Staaten die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Die Rufe nach einem Öl- und Gasembargo werden damit nicht verstummen. Doch viele Ökonomen schlagen einen anderen Weg vor."

Nuovo elenco di sanzioni dell’UE contro la Russia / Possibili misure per gas, petrolio e carbone

04.04.2022, Tebigreek

Die italienische Nachrichtenplattform thematisiert die Sanktionen gegen Russland und erwähnt dabei Prof. Axel Ockenfels Einschätzung über die Umgangsmöglichkeiten mit russischen Öl- und Gasimporten. 

Sanzioni Ue contro Russia: nuova lista/ Gas, petrolio, carbone: le possibili misure

04.04.2022, il Sussidiario

Prof. Axel Ockenfels wird von der italienischen Denkfabrik il Sussidiario im Rahmen der neuen Sanktionen gegen Russland zitiert.

Butšan joukkohauta toi kierroksia – Italialaistieto: Uusi riita repesi EU:ssa

04.04.2022, Uusi Suomi

Im Artikel der finnischen Zeitung werden der russische Angriffskrieg, die europäischen Sanktionen, sowie ein vorheriger Artikel der italienischen Zeitung Corriere della Sera behandelt. In diesem wurde auf Prof. Axel Ockenfels Einschätzung über verschiedene Umgangsmöglichkeiten mit Öl- und Gasimporten verwiesen. 

Ucraina, la nuova lista delle sanzioni Ue. Le tre ipotesi per la stretta su petrolio e gas

03.04.2022, Corriere della sera

Ein Artikel im Wirtschaftsteil der italienischen Zeitung thematisiert die europäischen Sanktionen gegenüber Russland. In diesem Zuge wurden Prof. Axel Ockenfels zitiert, welcher gemeinsam mit anderen Regierungsberatern verschiedenen Wege aufgezeigt, wie die Zahlungen an Russland reduziert werden könnten, ohne dass die Energieströme sofort unterbrochen werden. 

Ein vollständiger Importstopp könnte zu wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen führen

30.03.2022, Rotary Magazin

Prof. Ockenfels erklärt im Interview mit dem Rotary Magazin die wirschaftlichen Folgen eines Embargos und rät ,,zu Sanktionen, die zuallerst auf eine Senkung der Preise für russiches Gas und Öl abzielen".

Eine Alternative zum Embargo

30.03.2022, MCC-Blog

Prof. Ottmar Edenhofer und Prof. Axel Ockenfels schlagen in einem gemeinsamen Gastkommentar Im Handelsblatt eine Abgabe auf auf russische Öl- und Gasimporte vor. Der MCC-Blog veröffentlicht den Gastkommentar ohne Paywall.

German economists pitch Russian energy levy as alternative to sanctions

30.03.2022, Euractiv

Euractiv.com greift die Idee einer Abgabe auf den Import russischen Erdöls und Erdgas auf. Die Idee haben Prof. Axel Ockenfels und Prof. Ottmar Edenhofer in einem gemeinsamen Gastkommentar im Handelsblatt skizziert.

Russland für sein eigenes Öl und Gas zahlen lassen? Ökonomen schlagen Abgabe auf Energieimporte vor

29.03.2022, RND

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland greift die Idee einer Abgabe auf den Import russischen Erdöls und Erdgas auf. Die Idee haben Prof. Axel Ockenfels und Prof. Ottmar Edenhofer zuvor in einem gemeinsamen Gastkommentar im Handelsblatt skizziert.

Ökonomen schlagen Abgabe auf russische Energieimporte vor

29.03.2022, Spiegel

In einem gemeinsamen Gastkommentar im Handelsblatt bringen die beiden Ökonomen Axel Ockenfels und Ottmar Edenhofer eine Abgabe auf den Import russischen Erdöls und Erdgas ins Gespräch. Der Spiegel stellt greift die Idee auf und präsentiert die ökonomischen Effekte die eine solche Abgabe mit sich bringen würde.

So könnte eine Alternative zum Öl- und Gas-Embargo aussehen

29.03.2022, Handelsblatt

Prof. Ottmar Edenhofer und Prof. Axel Ockenfels schlagen in einem gemeinsamen Gastkommentar eine Abgabe auf auf russische Öl- und Gasimporte vor. Eine solche Abgabe hätte mindestens drei relevante ökonomische Effekte. Erstens sinken durch einen Anstieg der Bezugspreise die Liefermengen, zweitens sinken die Gewinne Russlands und drittens entstehen Einnahmen, die zur Unterstützung der Ukraine genutzt werden können.

Putins Schachzug darf den Westen nicht aus der Ruhe bringen

24.03.2022, Handelsblatt

Gastkommentar von Prof. Axel Ockenfels und Achim Wambach. "Russlands Präsident will mit den Aussagen zu Rubel-Zahlungen für Gas seine Verhandlungsposition verbessern. Der Westen muss das Spiel annehmen, meinen Axel Ockenfels und Achim Wambach."

Das Ende der Illusionen

20.03.2022, F.A.Z.

Deutschland hat es verlernt, in strategischen Kategorien zu denken. Sowohl idie Sicherheitspolitik, wie auch der Energieversorgung oder des Wirtschaftswachstum sind in andere Staaten ausgelagert worden. Die Spieltheorie ermöglicht es, politische Entscheidungen gemäß ihrer strategischen Auswirkungen zu beurteilen und kann dabei helfen, die Abhängigkeit von anderen Ländern zu verringern.

Die neue Rolle der Ökonomen

18.03.2022, F.A.Z.

Sowohl die Corona-Krise wie auch der Krieg in der Ukraine haben viele Fragen aufgeworfen. Ökonomen wie Prof. Axel Ockenfels haben es geschafft, auch durch interdisziplinäre Kooperation, Antworten auf diese Fragen zu geben und die Politik in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen.

"Putin wird sich früher oder später über „Endgame“-Szenarien Gedanken machen"

15.03.2022, F.A.Z. 

Prof. Ockenfels erklärt im Interview, welche Aspekte in Verhandlungen mit Putin entscheidend sein können. Als zentrale Punkte nennt er unter anderem die Bildung eines Nachfragekartells der EU in Bezug auf russisches Gas und die Einführung einer Strafabgabe auf den Kauf von russischem Gas, um die Verhandlungsmacht der EU gegenüber Russland zu stärken.

Spieltheoretiker über Ukraine-Krieg „Putins Vorteil ist seine Unberechenbarkeit“

10.03.2022, KStA

Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, stellt sich die Frage, was der russische Präsident Wladimir Putin plant. Im Gespräch mit dem Kölner Stadtanzeiger erörtert Professor Axel Ockenfels Putins mögliche Strategien und wie die Spieltheorie bei der Analyse der Situation helfen kann.

Gefährlicher Team-Spirit - Wie zu viel Harmonie die Gesellschaft spaltet

27.02.2022, F.A.S.

Ob Corona oder Inflation - oftmals finden sich in gesellschaftlichen Debatten zwei Gruppen unterschiedlicher Ansichten gegenüber. Diese Team-Bidung führt zu Loyalitätsdruck und erschwert somit eine rationale Auseinandersetzung, die "soziale Identität" ist im Zweifelsfall wichtiger als eine sachliche Diskussion.

"Die positiven Effekte der Maut werden stets unterschätzt"

01.02.2022, F.A.Z. 

In einem Gastbeitrag thematisieren Prof. Ockenfels und Andreas Kuhlmann die Verkehrspolitik der neuen Bundesregierung und entkräften die Argumente von Volker Wissing, welcher sich gegen die Einführung einer Maut ausspricht. Die Autoren zeigen auf, wie Mautsysteme zur Verkehrswende unterstützen können. Die dadurch generierten Einnahmen könnten nicht nur zur Subvention des Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs eingesetzt werden, sondern auch eine Reduktion des Autoverkehrs beitragen.

Der Artikel wurde erstmals am 01.02.222 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gedruckt (Nr. 26, S.16) und ist seit dem 06.02.2022 auch online verfügbar. 

"Die Finanzspekulationen mit CO2-Zertifikaten verstärken den Energiepreisschock"

01.02.2022, Handelsblatt

Das Handelsblatt thematisiert warum der schrittweise Anstieg der CO2-Zertifikat Preise nicht funktionieren wird, wenn Spekulanten diese als Anlagealternative verwenden. In diesem Zuge wird eine Studie von Prof. Ockenfels, Peter Werner und Ottmar Edenhofer über die Vorteilhaftigkeit einer CO2-Steuer gegenüber des Zetrifikathandels zitiert.

"Welche Alternative gibt es zur Impfpflicht?"

03.01.2022, F.A.Z.

Um die Impfquote in Deutschland zu erhöhen, setzt die Bundesregierung auf Aufklärung und Informationsvermittlung. Prof. Ockenfels erklärt anhand von Beispielen, warum medizinisches Wissen nur einen begrenzten Nutzen für bessere eigene Gesundheitsentscheidungen hat.