13.07.2025, Die Zeit
Die Füllvorgaben der Bundesregierung für Deutsche Gasspeicher sorgen für eine heiße Debatte. Axel Ockenfels und seine Kollegen kritisieren in einem Arbeitspapier den Eingriff stark. Denn sind die vorgegebenen Füllstände nicht erreicht, springt der Staat ein und bezahlen müssen die Steuerzahler. Die Ökonomen erklären, dass auf dem Gasmarkt normalerweise das Gas im Sommer zu niedrigen Preisen gekauft und bei erhöhter Nachfrage im Winter, zu hohen Preisen verkauft werde. Für einen sicheren Füllstand der Speicher wäre gesorgt. Jedoch führe der Eingriff zu falschen Preissignalen, die die kommerzielle Einspeicherungen im Sommer verdrängen und weitere Staatseingriffe notwendig machen: “Es droht ein 'Teufelskreis'.”
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