Täuschungsversuche

Ein Plagiat anstelle einer selbständig erstellten schriftlichen Arbeit abzugeben ist kein "Kavaliersdelikt", sondern stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen wissenschaftliche Grundregeln dar. Außerdem erfüllt den juristischen Tatbestand der vorsätzlichen Täuschung.

Ein Täuschungsversuch liegt dann vor, wenn Sie eine fremde Arbeit komplett übernehmen und sich als Autor ausgeben. Als Plagiat zählt aber auch die Übersetzung eines fremdsprachigen Textes in die deutsche Sprache und das Kopieren einzelnen Textpassagen ohne Angabe der Quelle.

Die Arbeit ist in diesem Fall nicht bestanden (Note: 5, nicht ausreichend) und kann nicht wiederholt werden. Weitere Maßnahmen prüfungsrechtlicher oder strafrechtlicher Art behalten wir uns nach Absprache mit dem Prüfungsamt vor.

Diese Regelung und Verfahrensweise betrifft schriftliche Seminararbeiten, Hausarbeiten, Referate und Abschlussarbeiten gleichermaßen.

Definition Plagiat:

"Ein Plagiat (lat. plagium, Menschenraub) ist die Vorlage fremden geistigen Eigentums bzw. eines fremden Werkes als eigenes Werk oder als Teil eines eigenen Werkes. [...] Das Plagiat ist nicht zu verwechseln mit dem Zitat, das (zumindest im wissenschaftlichen Bereich) durch Quellenangaben auf den Urheber verweist und in aller Regel von nur begrenztem Umfang ist. [...] In der Wissenschaft wird – anders als in der Literatur – bereits die Paraphrasierung eines Textes oder die nicht gekennzeichnete Übernahme einer Argumentation ohne Quellenangabe als Plagiat verstanden." (Quelle: wikipedia)